Michael Latifi übernimmt mit einer Millionen-Investition zehn Prozent der Anteile an der McLaren Group.
Die McLaren Group, Muttergesellschaft des Formel-1-Rennteams, hat eine Investition von 203,8 Millionen britischen Pfund vom kanadischen Geschäftsmann Michael Latifi bestätigt.
Latifi hat über seine Nidala Limited-Gesellschaft einen Anteil von rund zehn Prozent an der McLaren Group, zu der auch McLaren Automotive und McLaren Applied Technologies gehören, erworben.
Die Vereinbarung stellt die erste größere Neuinvestition in den Traditions-Rennstall McLaren dar, seit Ron Dennis im Juni 2017 seine 37-jährige Beziehung zur Formel-1-Mannschaft beendet hat. Die Bahrain Mumtalakat Holding Company und die in Luxemburg ansässige private Holdinggesellschaft TAG Group wurden in der Folge zu den langfristigen Mehrheitsaktionären der McLaren Group.
Latifis Sohn Nicholas fährt in der Formel 2 und ist gleichzeitig auch Testfahrer für Force India. Die Beteiligung wird als rein kommerzielles Geschäft angesehen und das McLaren-Team sagte, dass es nichts mit der Rennkarriere des 22-jährigen Latifi zu tun habe.
In einer Stellungnahme sagte Michael Latifi: „Ich bin seit einiger Zeit ein Bewunderer der Marke McLaren und ihrer Unternehmung. McLaren ist eine einzigartige Organisation in den Bereichen Automobil, Rennsport und Technologie mit interessanten langfristigen Wachstumsaussichten, weshalb ich diese Investition getätigt habe.“
Scheich Mohammed bin Essa Al Khalifa, Vorstandsvorsitzender der McLaren Group, fügte hinzu: „Diese Kapitalspritze ist ein Vertrauensbeweis in unsere zukünftige Strategie und die Gruppe konzentriert sich weiterhin auf die Positionierung für Wachstum. Wir freuen uns, dass Michael Latifi der McLaren-Familie beigetreten ist.“
Anderson: Alonso könnte ohne Honda auf die Pole fahren!
Mit einem ordentlichen Motor könnte das Aston Martin Aramco Formula One Team ganz vorne mitfahren!
Malaysia will wieder permanent in den F1 Rennkalender
Nach dem Erfolg des diesjährigen Rennens prüft Malaysia eine dauerhafte Rückkehr in den Formel-1-Kalender.