Beim 6. Rennen der Saison am Sonntag will Sebastian Vettel wieder zuschlagen – nach zwei Siegen seines Rivalen Lewis Hamilton käme dem Heppenheimer eine Triumphfahrt in den engen Gassen von Monte Carlo genau richtig um im WM-Kampf die Wende zu bescheren.
„Ich habe viele Male gesagt, dass dieses Team stark ist und viel Potenzial hat. Wir müssen aber auch sicherstellen, dass wir die Probleme ansprechen, die wir haben und dass wir in die richtige Richtung zusammenarbeiten“, mahnte Vettel vor dem Rennen am Sonntag, das traditionell am Donnerstag schon mit den ersten Trainingsrunden beginnt.
Nach dem Grand Prix von Spanien nahm der Deutsche sein Team ganz schön in die Zange: Tempodefizite, Reifenprobleme, mangelnde Zuverlässigkeit. „Für Monaco werden wieder viele Dinge am Auto geändert. Aber selbst wenn wir dort großartig unterwegs sein sollten, dürfen wir nicht vergessen, dass wir noch einiges zu tun haben“, betont Vettel.
Nach zwei Startsiegen in diesem Jahr scheint Ferrari bereits leicht im Tief zu stecken. Vor allem die überzeugende Leistung der Silberpfeile in Barcelona lässt Sorgenfalten aufkommen. Sebastian Vettel selbst stuft die Situation als „nicht alarmierend“ ein: „Bis jetzt war es eine Überraschung, dass sie sich so schwer getan haben.“
Hamilton: „Red Bull wird richtig schnell sein“
Die Mercedes-Mannschaft blickt dem GP von Monaco mit Skepsis entgegen, vor allem das Red-Bull-Team steht bei ihnen auf der Rechnung. „Red Bull ist in langsamen Kurven stark und wenn die Höchstgeschwindigkeit auf der Geraden weniger entscheidend ist. Ferrari hat unterdessen im vergangenen Jahr dort dominiert“, führt Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff aus. „Sie werden richtig schnell und schwer zu schlagen sein“, meint Hamilton mit Blick auf Red Bull.
Daniel Ricciardo und Max Verstappen werden das gerne hören, zumal Red Bull seinen 250. Grand-Prix-Start mit Champagner feiern möchte. Doch um auf dem anspruchsvollen Stadtkurs mit seinen langsamen Kurven, vielen Bremszonen und kurzen Geraden gewinnen zu können, ist ein Platz weit vorne in der Startaufstellung enorm wichtig.
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