Helmut Marko wurde im April 79 Jahre alt, aber das hält ihn nicht davon ab, weiterhin seine Position bei Red Bull vollumfänglich auszufüllen. Ganz im Gegenteil!
Der ehemalige F1-Fahrer und Le Mans Sieger ist Motorsportberater und Chef des Junior Programms bei den „Bullen“. Der Schulfreund von Jochen Rindt ist seit 2005 – als Red Bull in die Königsklasse einstieg – in dieser Funkion und hat auch Einfluss auf die Scuderia AlphaTauri.
In einem Interview mit AUTOhebdo erklärte Marko welches Geheimnis ihm diese „Jugend“ verleiht: „Alles ist eine Geschichte der Leidenschaft und ich bin ein großer Enthusiast. Ich liebe diesen Sport und ich liebe es zu gewinnen.“
„Keine meiner Aktivitäten ist für mich stressig. Ich fühle mich gut und solange ich diesen Job weiterhin richtig machen kann und ich nicht gefeuert werde, werde ich es tun!“
Markos größter Moment in der Formel 1 ist laut eigenen Angaben der Titelgewinn von Max Verstappen im Vorjahr. „Wir haben der großen Dominanz von Mercedes ein Ende gesetzt, die 2014 mit der Einführung neuer Motorvorschriften begann. Wir haben in all den Jahren viel gelitten. Honda hat große Anstrengungen unternommen, um einen Qualitätsmotor zu liefern. Und dann haben wir mit einem unserer Nachwuchsfahrer den Titel geholt und dabei einen siebenfachen Weltmeister geschlagen.“
Dieses „Verstappen-Projekt‘“, wie Marko es nennt, soll aber weitergehen. „Sein Vater Jos entfachte in Max das Feuer als er vier Jahre alt war. Er war sehr hart zu ihm, aber das hat offensichtlich gut funktioniert. Nach seinem Titel war in der ganzen Familie eine große Erleichterung zu spüren. Mit dem Sieg haben sie erreicht, was sie sich schon lange gewünscht hatten, und ihr Ziel bestätigt.“
„Max musste immer mit enormem Druck von Jos umgehen. Er macht weiterhin etwas, aber jetzt etwas weniger. All dies machte Max reifer. Er ist 24 Jahre alt und er ist ein junger Weltmeister. Der Rest wird jetzt nur noch ein Bonus sein.“
Formel 1 auf Kurs, bis 2030 Klimaneutralität zu erreichen
Die Königsklasse gibt an, ihre CO₂-Emissionen bis 2025 um 12% und in den letzten acht Jahren um 35% reduziert zu haben. Damit ist sie weiterhin auf Kurs, bis 2030 eine Reduzierung um 50% zu erreichen.
Mekies: „Wir haben keine Daten, dass unser Motor der stärkste ist“
Laurent Mekies stellte klar, dass Red Bull keinerlei Beweise dafür sehe, dass ihr Verbrennungsmotor Mercedes überlegen sei.