„Jetzt geht es für die Piloten und Teams erst einmal in die verdiente Sommerpause. Diese Pause hilft auch Sergio Perez, der Zeit zum Durchatmen hat,“ ist Ex-Formel 1 Pilot Patrick Friesacher im Gespräch mit SPEEDWEEK.com überzeugt
Der Kärntner, der heute Chefinstruktor am Red Bull Ring ist, unterstreicht, dass „Oracle Red Bull Racing hat mit der Entscheidung mit ihm weiterzumachen, gezeigt, dass sie hinter ihm stehen. Das tut ihm gut und kann ihm helfen, sich aus der Abwärtsspirale, in der er sich momentan befindet, wieder hinaus zu manövrieren.“
Für Friesacher wird „entscheidend sein, dass Perez die restlichen Rennen konstant in die Punkte fährt. Denn McLaren hat mit Lando Norris und Oscar Piastri zwei starke Fahrer, die regelmäßig Punkte holen. Damit sind sie in der Konstrukteurswertung bis auf 42 Punkte an Red Bull Racing herangerückt, auch weil die zuletzt ein Ein-Mann-Team waren.“
Friesacher kennt den Hauptgrund für das Straucheln des Mexikaners. „Sergio baut sich über das Jahr hinweg den Druck selbst auf. Er will Rennen gewinnen, er will Weltmeister werden – und dann kommt er an die Rennstrecke. Es reicht schon, wenn im Freien Training ein paar Kleinigkeiten nicht passen und er sich im Wagen nicht hundertprozentig wohlfühlt. Sobald er dann raus aus dem Auto ist, bekommt er zusätzlich von den Journalisten immer wieder die gleichen Fragen gestellt. Der eine Fahrer steckt das leichter weg, der andere fängt an zu grübeln und irgendwann ist es im Hinterkopf drin.“
Chandhok zweifelt Rückkehr von Indien GP im F1 Kalender an
Karun Chandhok kann sich nur schwer vorstellen, dass der Grand Prix von Indien in den Formel-1-Kalender zurückkehrt.
Red Bull Ford verzichtet vorerst auf Motor-Updates
Oracle Red Bull Racing und Ford erwägen, aktuell auf Leistungssteigerungen ihrer Formel-1-Motoren zu verzichten, selbst wenn diese gemäß ADUO erlaubt wären.