Platz zwei im ersten von insgesamt drei Rennen zur FIA-Formel-3-Europameisterschaft im belgischen Spa-Francorchamps war das beste Wochenendergebnis für Lucas Auer
Obwohl voll motiviert nach seinem Podiumserfolg konnte der Mücke Motorsport Pilot in beiden weiteren Rennen auf dem legendären Grand-Prix-Kurs nicht an dieses Ergebnis anknüpfen: Beide Male wurde er in eine Kollision verwickelt und konnte keine Punkte mehr einfahren.
Super-Fight zum Auftakt
In der Fahrerwertung wird der Tiroler nach wie vor an dritter Stelle geführt, punktgleich mit dem Sohn von Jos „The Boss“ Verstappen, Max, der in Spa alle drei Rennsiege holen konnte. Im ersten Lauf auf der Berg-und-Talbahn in den belgischen Ardennen zeigte Auer eine starke Leistung. Von Startplatz vier fuhr er rasch nach vorne und setzte den späteren Sieger Max Verstappen lange unter Druck. „Es war ein schöner Kampf mit Max. Leider hat es nicht ganz für den Sieg gereicht, aber ich freue mich über Platz 2“, so Auer.
Zweimal Pech
Im zweiten Rennen kam es zur Kollision mit Félix Serrallés, der zwar verwarnt wude, aber für Auer war das Rennen vorzeitig beendet. In Lauf 3 verbremste sich die Kolumbianerin Tatiana Calderón und rammte Auer, der dann als 21. gewertet wurde. „Ich bin schon recht enttäuscht, dass ich nach dem guten zweiten Platz keine weiteren Punkte mehr einfahren konnte. Wir sind zwar immer mit dabei, aber nicht ganz die Schnellsten. Hoffentlich lässt sich das noch steigern.“
Stadtkurs steht an
Kommendes Wochenende steht für den Tiroler bereits der nächste Auftritt am Programm, denn dann fährt die FIA-Formel-3-Europameisterschaft am Norisring in Nürnberg. „Ein toller Kurs, ich kenne die Strecke, sie liegt mir. Ich freue mich schon sehr darauf.“
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