Jorden Dolischka schnupperte beim zweiten Rennen zur italienischen GT4-Meisterschaft in Vallelunga erstmals an den Spitzenrängen.
Die 21-jährige Österreicherin war bei ihrer Premiere auf der Rennstrecke nahe Rom auf Anhieb schnell.
Nachdem Dolischkas Teamkollege Noah Massa in Lauf 1 im Porsche Cayman GT4 einschlug, holte die Wahl-Burgenländerin mit dem waidwunden Sportwagen noch P7.
„Das ABS war ausgefallen, das Lenkrad stand ziemlich schief und auf der rechten Seite waren beide Felgen beschädigt. Schade, es wären sicher die Top-5 möglich gewesen, aber das gehört im Motorsport eben auch dazu,“ so die Alex Fotana Racing Pilotin.
Im zweiten Lauf hielt Dolischka zu Beginn in der Spitzengruppe mit, wurde aber ins Kiesbett geschoben. Sie startete eine Aufholjagd bis zur Fahrzeugübergabe. „Bei einem Überholmanöver ist mir eine Gegnerin ins Auto gefahren. Ich habe von links einen Rempler bekommen und musste erneut die Strecke verlassen.“
Am Ende gab’s P9. „Wir haben viel gelernt und ich habe in meinem erst zweiten GT-Rennen gezeigt, dass ich den Speed habe und den Mut zu kämpfen. Abgesehen von den Kollisionen ist viel Potenzial da, das nehme ich positiv ins nächste Rennwochenende mit.“
Weitere Rennen 2026:
24.–26. Juli: Mugello
4.–6. September: Imola
9.–11. Oktober: Monza
Fotocredit: Gherardo Benfenati
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