Mit der Verpflichtung von Carlos Sainz könnte für Williams eine neue Ära anbrechen. Teamchef James Vowles denkt jedoch nicht, dass sein Team dadurch direkte kommerzielle Vorteile erhält.
„Der echte kommerzielle Vorteil aller Formel-1-Teams ist einfach Performance. Wenn du dein Auto schneller machst oder Fahrer hast, die das Auto und sich gegenseitig antreiben, dann gewinnst du Positionen in der Meisterschaft und Sponsoreneinnahmen.“, erklärt Vowles. „Du musst deine Finanzen in einen Fahrer – oder zwei – stecken, von denen du weißt, dass sie das Team voranbringen. Es ist nicht so, dass über Nacht das Telefon klingelt und dir jemand 20 Millionen anbietet.“
Jedoch könnte es sein, dass der Sainz-Deal einige Sponsoren zu Williams treibt, die bisher noch Zweifel über den Weg, den das Team einschlägt, hatten. „Sie wissen aus offensichtlichen Gründen natürlich etwas mehr, weil sie Teil unserer Reise sind und den Weg etwas früher mitgegangen sind als Carlos. Und sie können jetzt sehen, dass andere auch mitgehen, wenn du auch ihnen die Informationen gibst.“, betont er.
Den Grund, weshalb sich Sainz für Williams entschieden hatte, kann Vowles nicht nennen, denn „er weiß mehr als ihr und er kann es sehen und glaubt daran. Das ist die Hauptsache. Bei dieser Botschaft war ich immer konstant, auch zu den Sponsoren, von daher wird isch über Nacht nicht alles ändern, aber es wird zu mehr Erfolg in der Zukunft führen. Da bin ich zuversichtlich.“
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