Bei Red Bull ändert sich nach der Sommerpause nichts. Sowohl Sergio Perez, als auch Racing Bull-Pilot Daniel Ricciardo bleiben bei den „Bullen“.
Obwohl beide Karrieren auf dem Spiel standen, entschied man sich bei Red Bull dafür, die Routiniers weiterhin im Team zu behalten. Auf Seiten der Racing Bulls doch sehr überraschend, da Motorsportberater Helmut Marko immer wieder betonte, dass es sich beim Schwesterteam der „Bullen“ um ein Juniorteam handelte. Liam Lawson und Isack Hadjar müssen sich jedoch weiterhin gedulden.
„ich denke, Helmut argumentiert logischerweise aus seiner Position heraus. Er ist verantwortlich für das Juniorteam, das läuft zu 100 Prozent unter seiner Verantwortung und er hat logischerweise fahrertechnisch immer ein sehr gewichtiges Wort mitzureden.“, betont Racing-Bulls-CEO Peter Bayer. „Er hat die Autorität, das Wissen, alles irgendwo – und er fokussiert sich wahnsinnig auf das Junior-Thema.“
„Ich sehe ein bisschen ein breiteres Spektrum in der Gesamtverantwortung für das Team, dieses berühmte Big-Picture-Thema. Ja, wir müssen junge Fahrer entwickeln. Aber das kann man ja am Ende des Tages auch so definieren, dass der Yuki noch nicht ganz fertig ist.“, meint Bayer. „Er hat sehr viel von Daniel gelernt, wenn es um technisches Feedback geht, Entwicklung, Austausch. Er hat auch viel von Daniel gelernt, wenn es um emotionale Kontrolle und Management geht, wie man sein Wochenende strukturiert und plant. Das heißt, er lernt.“
„Also wir sind eigentlich immer noch dabei, diesen Rohdiamanten Yuki, quasi mit der Hilfe von Daniel, zu vollenden. Damit hat Daniel definitiv seinen Platz im Team gerechtfertigt.“, findet Bayer.
Weiters gab es für den Verbleib von Daniel Ricciardo auch sportliche Argumente. Der Australier durchlebte seit Saisonstart eine Leistungssteigerung, konnte sich immer öfter seinen Teamkollegen beweisen und fuhr auch mehrmals in die Punkte.
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