Dominik Baumann übergab den Schubert BMW an dritter Stelle, doch seine Teamkollegin Claudia Hürtgen fiel weit zurück
Baumann fuhr stark und das Team war auf Podiumskurs – und damit mit allen Chancen auf Platz 2 in der Gesamtwertung – doch Hürtgen vergeigte die letzten Runden komplett.
Als sich Toni Seiler vor ihr in der Corvette drehte, pflügte sich durch den Acker. Aufgrund von Grasfetzen im Kühler fehlte der Deutschen dann Motorleistung beim Restart nach der Safety-Car-Phase und sie rutschte ab.
Wenige Runden später presste sich auch Meister Kelvin van der Linde an ihr vorbei und sie wurde dabei ebenfalls von Robert Renauer überholt. Am Schluss kam sie nur als Sechste ins Ziel, wodurch sich Jaap van Lagen und auch Daniel Keilwitz noch in der Gesamtwertung vorbeischieben konnten.
„Ich bin sehr enttäuscht über den Ausgang des Sonntagsrennens. Es war ärgerlich, dass es die erste Safety-Car-Phase überhaupt gegeben hat. Ich musste bei dem Dreher der Corvette über die Wiese ausweichen und habe viel Gras aufgesammelt. Dadurch schnellte die Wassertemperatur im Motor nach oben und ich hatte beim Neustart schlechte Karten.“
„Zudem bin ich von meinen Gegnern ziemlich hart angegangen worden. Ein Podestplatz zum Abschluss der Saison wäre sehr schön gewesen. Für das Team tut es mir zudem sehr leid, dass es nicht zum Sieg in der Teamwertung gereicht hat. Die Truppe hätte diesen Titel verdient gehabt”, zeigte sich Hürtgen enttäuscht.
Martin Ragginger wurde mit Robert Renauer Fünfter, dessen Bruder Alfred kam mit Herbie Handlos als 11. ins Ziel. Genau dahinter klassierte sich Daniel Dobitsch mit Partner Florian Stoll.
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