Lotus hat die Ausfälle von Romain Grosjean und Pator Maldonado in Montreal aufgeklärt: Defekter Sensor legte die Antriebseinheit des Venezolaners lahm.
Erneute Nullnummer für Lotus
Der Große Preis von Kanada endete für Lotus mit einer Nullnummer. Sowohl Romain Grosjean als auch Pastor Maldonado mussten ihren E22 im Rennen von Montreal vorzeitig abstellen. In beiden Fällen ist man der Ursache der Ausfälle allerdings mittlerweile auf den Grund gekommen. „Zu behaupten, wir hätten die Probleme gründlich untersucht, wäre untertrieben“, meint Technikchef Nick Chester.
Ausfälle werden nicht mehr vorkommen – Lösung gefunden
Besorgniserregend war vor allem der Ausfallgrund von Romain Grosjean, denn am E22 des Franzosen gab der Heckflügel nach, was aber glücklicherweise keinen Abflug zur Folge hatte. „Das Problem mit dem Heckflügel von Romain tauchte unvorhergesehen auf“, sagt der stellvertretende Teamchef Federico Gastaldi. „Wir haben analysiert, was falsch gelaufen ist und haben eine Lösung gefunden. Das wird nicht noch einmal passieren“, verspricht Federico Gastaldi. Weniger unerwartet war hingegen der Defekt, der Teamkollege Pastor Maldonado zur Aufgabe zwang. „Das Problem mit der Antriebseinheit von Pastor war nichts Neues“, stöhnt der Teamchef. „Wir verbringen also noch mehr Zeit mit Renault, um alles mögliche zu tun, um so etwas zu verhindern. Es war ein Problem mit einem Sensor der Antriebseinheit. Nur eine kleine Sache, die aber fatale Auswirkungen hatte.“
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