Kimi Antonelli zeigte sich erleichtert über das FIA-Verbot des Mercedes-Motortricks im Qualifying, den er beim Großen Preis von Japan als unsicher empfand.
„Das war natürlich kein schönes Gefühl. Wir versuchen immer, das Maximum an Leistung herauszuholen. Aber dabei kann es schon mal zu Problemen oder unerwarteten Situationen kommen,“ so der Italiener.
Antonelli blickte auf seine Erfahrungen in Suzuka zurück und beschrieb den Stress, während seiner Auslaufrunde ohne Strom dazustehen.
„Mir war bewusst, dass das passieren könnte, aber ich habe es erst in Melbourne und Suzuka so richtig erlebt. Es ist natürlich nicht ungefährlich, vor allem in Suzuka. In den Esses war ich völlig hilflos, und da die Strecke nicht sehr breit ist, gibt es kaum Platz.“
„Es war definitiv ziemlich stressig, nichts tun zu können, weil das Auto offensichtlich auf keine Eingaben reagierte. Ich rollte nur noch sehr langsam über die Strecke. Das war ein sehr stressiger Moment.“
Trotz des minimalen Leistungszuwachses durch den Trick ist Antonelli mit dessen Abschaffung zufrieden.
„Es ist gut zu wissen, dass wir damit wohl nicht mehr konfrontiert werden. Außerdem kann man im Qualifying leicht jemanden auf einer Runde behindern und dann leicht eine Strafe kassieren. Das will man natürlich nicht.“
„Natürlich verliert man dadurch (das Verbot) vielleicht ein paar Hundertstelsekunden, aber es gibt einem zumindest die Gewissheit, dass so etwas nicht wieder vorkommt.“
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