Laut Lotus-Teambesitzer Gerard Lopez versuchen mehrere Konkurrenten, seinen Top-Fahrer für sich zu verpflichten. Dessen gute Leistung im Rennen von Barcelona weckt Begehrlichkeiten der anderen Teams noch mehr als bisher…
Problemkind Maldonado
Der Luxemburger veröffentlichte diese Neuigkeiten, während er sich zur Kritik an Pastor Maldonado äußerte. Dieser erlebte bisher eine wahre Horrorsaison, landete noch nie in den Punkterängen und war in eine Reihe von Zwischenfällen verwickelt. Nachdem der Venezolaner seinen lukrativen PDVSA-Vertrag von Williams zu Lotus brachte, fand er ein Auto vor, das weder konkurrenzfähig noch zuverlässig war. Auch blieb er regelmäßig hinter Grosjean zurück.
Lopez steht jedoch hinter Maldonado und glaubt, dass er es wieder besser machen würde. „Wir haben dasselbe mit Romain erlebt“, meint der Teambesitzer. „Die Leute haben ihn auch abgeschrieben und nun laufen sie ihm nach und wollen ihn verpflichten.“ Er spricht damit die Probleme des Franzosen im Jahre 2012 an, als er von Mark Webber als Spinner bezeichnet wurde und von der FIA für ein Rennen gesperrt wurde.
Grosjean schwer zu halten
Der Top-Pilot von Lotus hat sich nun zu einem begehrten Fahrer entwickelt. Schon letztes Jahr brachten ihn seine guten Leistungen ins Blickfeld der anderen Teams und in diesem Jahr ist es nun dasselbe. Nachdem Kimi Räikkönen zu Ferrari abgewandert war, übernahm er bei Lotus die Führungsrolle.
„Es gibt einen gewissen Punkt bis zu dem wir um ihn kämpfen werden, jedoch verfügen wir nicht über das Budget mancher Konkurrenten“, so Lopez. „Romain ist grundsätzlich sehr glücklich bei uns, ein Teil der Familie und ich hoffe, er bleibt uns erhalten.“
Verstappen nimmt Monaco-Ausfall recht gelassen
Max Verstappen erlebte beim Großen Preis von Monaco einen unerwarteten Rückschlag, als sein Motor beim Start ausfiel und er sofort abstellen musste.
Russells Speeding lag an einem Mercedes-Softwarefehler
George Russell erlebte in Monaco ein schwieriges Wochenende. Er erhielt eine Strafe wegen Speeding in der Boxengasse.