Antonio Pizzonia vom Zele Racing Team war der schnellste Mann bei den ersten AutoGP Testfahrten des Jahres in Vallelunga
Der ehemalige Jaguar F1 und BMW Williams Pilot gab ein Comeback beim Kärntner Zele Racing Team, für das er bereits beim Saisonfinale 2014 in Estoril aufs Podium fuhr.
Aufgrund von Problemen mit seinem Anschlussflug kam der Brasilianer erst spätabends in Rom an und verpasste so den ersten Testtag. Aber an Tag 2 fand er sofort seine Rhythmus und lag zu Ende der Testfahrten auf Platz 1.
“Es war großartig wieder im Wagen zu sitzen. Das Team hat einen exzellenten Job gemacht und wir konnten das neue Aerooaket ausgiebig testen. Dass ich dann auch noch die Bestzeit fahren konnte, ist ein schöner Bonus“, so Pizzonia.
Auch Teamboss Michael Zele war dementsprechend zufrieden: “Antonio hat gezeigt, was für ein Routinier ist. Er stieg in den Wagen und war gleich auf Betriebstemperatur.“
Teamkollege Andres Mendez hinterließ „auch einen guten Eindruck. Er konnte sich stetig steigen und kam mit dem Boliden immer besser zurecht. Die Tests in Vallelunga waren sehr gut. Nun müssen wir uns auf den Saisonstart in Marrakesch vorbereiten“, so Zele weiter.
Die AutoGP Saison 2015 beginnt mit dem Grand Prix von Markokko am 19. April in Marrakesch, wo Zele Racing im Vorjahr den ersten seiner sieben Podiumsplätze einfahren konnte.
Auch Binder dabei
Überraschend am Start war auch Österreichs GP2 Series Export Rene Binder. Der Tiroler griff allerdings nicht bei Zele, sondern beim britischen Virtuosi Racing Team ins Steuer.
Obwohl sich Binder kontinuierlich verbessern konnte, fehlten ihm am Ende doch fast 1.1 Sekunden auf die Bestzeit von Pizzonia.
Formelaustria Noten der Piloten: Monaco GP
Auf vielfachen Wunsch wieder zurück: die Formelaustria Noten der Piloten! Ab sofort gibt es sie wieder nach jedem Grand Prix, vergeben vom Herausgeber zusammen mit einem F1 Weltmeister und einem Ex-F1 Piloten
Hadjar freigesprochen, Platz 3 in Monaco steht
Isack Hadjar behielt seinen Podiumsplatz beim Monaco GP, nachdem eine Untersuchung wegen eines mutmaßlichen Verstoßes gegen die Regeln unter rote Flagge ohne Strafe endete.