Charles Leclerc traf sich Mittwoch zum Abendessen im Hotel de Paris in Monaco mit Ferrari-Teamchef Mattia Binotto.
Der Monegasse suchte die Aussprache mit seinem Boss nach den kontroversen Strategieentscheidungen beim britischen Grand Prix, die Leclerc den Sieg kosteten, auch wenn Ferrari durch Teamkollege Carlos Sainz gewann.
Ex-Ferrari-Kommunikationschef Alberto Antonini bestätigte, dass die Wut im Leclerc-Lager unmittelbar nach dem Rennen enorm war, zahlreiche Teammitglieder nicht zur Siegerehrung gingen.
„Manche Ferrari-Leute wollten weder an der Podiumszeremonie teilnehmen, noch auf dem Gruppenfoto dabei sein. Das ist kein gutes Zeichen,“ so Antonini.
„Ein bisschen gesunde Rivalität in der Garage ist in Ordnung, aber das gemeinsame Interesse muss darin bestehen, den Sieg anzustreben“, fügte er hinzu.
Was Binottos Dinner-Meeting mit Leclerc betrifft, machten die Fans Fotos des Duos, als sie sich um 23 Uhr mit einem Lächeln verabschiedeten.
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