Alexander Wurz konnte mit seinem Toyota-Team 14 Stunden lang das Klassement in der LMP1 von Le Mans anführen, doch dann zwang die Technik des Toyotas das Team zur Aufgabe.
Ernüchterung ist groß im Toyota-Lager
„Geht raus und holt den Sieg“, gab Präsident Yoshiaki Kinoshita seiner Rennabteilung mit auf den Weg in das Le-Mans-Rennen. Und die Mannen aus Köln hatten beste Chancen, der Vorgabe des Chefs nachzukommen, aber nun herrscht die große Ernüchterung. Nach stundenlanger Führung fiel der TS040 von Wurz/Sarrazin/Nakajima aus. Kazuki Nakajima rollte mit der Startnummer 7 nach 14 Stunden in Arnage aus und brachte seinen Wagen nicht wieder in Gang. „Ich bin niedergeschlagen und könnte weinen“, twitterte der zweifache Le-Mans-Siegers Wurz kurz nach dem Ausfall.
„Es ist das endgültige Aus. Es gab ein Elektrikproblem, wahrscheinlich irgendetwas im Stromkreislauf“, heißt es offiziell von Toyota. Nakajima hatte das Rennen bis zum Ausfall mit rund 90 Sekunden Vorsprung angeführt. „Unfassbar“, kommentiert Stephane Sarrazin frustriert. Der Franzose, der seit vielen Jahren als einer der schnellsten LMP1-Piloten der Szene gilt, steht wieder einmal mit leeren Händen da. Mit Toyota und Peugeot hatte Sarrazin sein Heimrennen oft angeführt, es aber bisher noch nie gewonnen.
Podestplatz für Teamkollegen von Wurz-Team
Der TS040 mit der Startnummer 8 von Anthony Davidson, Nicolas Lapierre und Sebastien Buemi beendete den Langstrecken-Klassiker auf dem dritten Platz und fuhr damit nicht nur den fünften Podestplatz von Toyota in Le Mans ein, sondern verteidigte zudem erfolgreich die Führung in der Gesamtwertung der Langstrecken-Weltmeisterschaft.
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