Toto Wolff räumte ein, dass George Russells Leistung in Japan durch eine Reihe unglücklicher Ereignisse beeinträchtigt wurde, darunter auch eine Fehlfunktion im elektrischen System des W17.
„Es gab einen Fehler im elektrischen System, in der Software. Wir dachten, wir würden ihm durch die Energieverteilung einen Vorteil verschaffen, aber stattdessen verursachte es ein Super Clipping, was das Auto verlangsamte. Und genau da verlor er unerwartet seine Position gegenüber Leclerc,“ erklärte Wolff.
„Was George betrifft, können wir daher sicherlich nicht behaupten, dass wir mit Ruhm bekleckert sind.“
Aus Sicht des Österreichers lief „das Rennen komplett gegen ihn. Angefangen bei den Setup-Entscheidungen im Qualifying, die das Auto in ein deutlich schlechteres Fenster brachten als im dritten Freien Training.“
„Wir geben den beiden Fahrern immer noch nicht die besten Voraussetzungen für den Start. Zudem gab es diesmal Fahrerfehler. Und selbst mit einem deutlichen Geschwindigkeitsvorteil wird im Verkehr alles sehr schwierig. Das war heute Georges Problem. Er hatte einfach kein perfektes Auto.“
Der Mercedes-AMG Petronas F1 Team Chef bestätigte, dass beide Fahrer trotz Kimi Antonellis Führung in der Fahrerweltmeisterschaft weiterhin frei agieren können.
„Wir haben drei Rennen der Saison hinter uns, und das Auto ist gut. Wir müssen den Fahrern weiterhin ein Mittel an die Hand geben, um zu gewinnen oder vorne mitzufahren. Später werden wir sehen, wie die Punkte vergeben werden und ob wir etwas ändern müssen. Aber zum jetzigen Zeitpunkt haben beide völlig freie Hand.“
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