Für 2027 werden die Formel-1-Motoren deutlich verbessert – sowohl Elektroantrieb als auch Verbrenner
Größere Batterien und ein höherer Ladedruck sind Standard, und das alles unter Einhaltung des Budgetlimits. Die FIA hat Änderungen an den Antriebseinheiten genehmigt, die sich auf Kraftstoffdurchfluss und Ladedruck konzentrieren, um die Leistung der Verbrennungsmotoren zu steigern.
Die Batteriekapazität steigt von 4 MJ auf 4,5 MJ im Jahr 2027 und erreicht 2028 5 MJ. Dadurch können die Teams mehr Energie für den Elektromotor nutzen, allerdings sind häufigere Ladevorgänge erforderlich. Die maximale Ladeleistung steigt von 350 kW auf 375 kW im Jahr 2027, und auf 400 kW im Jahr 2028.
Trotz der größeren Batterien bleibt das Gewicht für die Batterie bei 35 kg und für die Antriebseinheit bei 185 kg im Jahr 2027 unverändert und steigt erst 2028 auf 187 kg. Software-Reglements ermöglichen mehr Freiheit bei den Energiemanagementstrategien und verbessern so die Performance.
Die FIA hat eine Erhöhung der wiederaufladbaren Energie auf 10 MJ während der Trainingsrunden, im Training und hinter dem Safety-Car genehmigt. Die Regel, die eine vollständige Abschaltung der elektrischen Energie verhindert, bleibt bestehen und sieht stattdessen eine schrittweise Reduzierung vor.
Der Ladedruck wird 2027 von 4,8 auf 5 bar und 2028 auf 5,5 bar erhöht. Diese Änderung, zusammen mit Anpassungen an der Turbinen- und Verdichtergeometrie, zielt darauf ab, mehr Leistung aus dem Verbrennungsmotor zu gewinnen, ähnlich wie bei früheren Antriebsgenerationen.
Die Umsetzung dieser technischen Änderungen innerhalb des Budgetrahmens stellt eine Herausforderung dar. Die Hersteller dürfen sich an regulatorische Aktualisierungen anpassen, wobei für 2028 ein aktualisierter Antrieb vorgesehen ist, um weitere wichtige Änderungen zu ermöglichen.
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