Die Reifen sind bisher eines der Hauptthemen der Saison. Scheinbar kann nur Mercedes alle Reifenmischungen gut genug managen. Andere Teams, darunter Red Bull, haben vorgeschlagen, die Formel 1 wieder auf den Reifensatz des Jahres 2018 umzustellen, Toto Wolff fände das allerdings unfair.
Wie in Paul Ricard werden die Temperaturen am gesamten Grand Prix-Wochenende in Österreich voraussichtlich sehr hoch sein, da das europäische Festland von einer Hitzewelle heimgesucht wird. Diese Bedingungen, sowie die Art der Strecke können dazu führen, dass sich die Pirelli-Pneus sehr schnell abnutzen.
Letztes Jahr hatten die Reifen eine größere Lauffläche, wodurch sie leichter zu handhaben waren, wenn die zusätzliche Belastung eintrat. Mercedes-Chef Toto Wolff äußert sich zur Situation: „Als Sportsmann denke ich, dass die F1 die Reifen nicht ändern sollte, nur weil einige Teams besser damit umgehen können als andere. Das wäre so, als ob man eine Top-Performance bestrafen würde“, so Wolff gegenüber ‚Motorsport.com‘.
Mit seiner Meinung ist Wolff nicht allein, auch Claire Williams, Cyril Abiteboul und Frederic Vasseur sprechen sich gegen eine Änderung der Reifen aus. „Ich mag keine plötzlichen Änderungen während der Saison“, unterstützt Abiteboul Wolff.
„Das wäre, als würden Teams mit wenig Downforce sagen: ‚Wir wollen nur in Monza, Montreal oder auf ähnlichen Strecken fahren‘. An einem gewissen Punkt musst du einfach mit dem arbeiten, was festgelegt wurde“, sagt Alfa Romeo-Boss Vasseur.
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