Der Oberösterreicher feierte am Samstag in der Formel Renault einen tollen Sieg, fiel aber am Sonntag einem Massencrash zum Opfer
Nico Gruber bestritt sein zweites Rennwochende in der Formel Renault im Rahmen der Topjet F2000 Italian Trophy im Autodromo Enzo e Dino Ferrari. Im ersten Lauf am Samstag zeigte der 17-Jährige seine ganze Klasse und gewann überlegen seine Klasse.
„Ich erwischte einen sehr guten Start und konnte danach mein eigenes Tempo gehen. Dabei hatte ich die Konkurrenz immer unter Kontrolle. Es war ein wichtiger Sieg,“ so der gebürtige Schlüsslberger.
Das 2. Rennen am Sonntag begann mit einem Massencrash und hatte einen Rennabbruch zur Folge. Ricardo Perego hatte Kurt Böhlen touchiert, worauf es dann zu einer Kettenreaktion mit insgesamt sechs Fahrzeugen kam. Gruber hatte noch versucht übers Gras auszuweichen, aber ohne Erfolg. Sein Wagen war zu beschädigt um am -Re-Start teilzunehmen.
„Es war gleich nach dem Start und wir waren alle mit Vollgas unterwegs. Hätte ich gebremst, wären mir die hinteren Piloten reingekracht. Daher wollte ich über die Wiese ganz nahe an der Mauer durchschlüpfen und es hätte auch fast geklappt. Natürlich ist der Ausfall schade, aber das gehört zum Rennfahren dazu.“
Trotz des Ausfalls ist Gruber bereits Dritter der Formel Renault Zwischenwertung im Drexler Cup mit 75 Zählern, sieben Punkte hinter Leader Norbert Groer (AUT) und einen weniger als Matej Kacovsky (CZE). In der österr. Staatsmeisterschaft ist der Youngster ebenfalls schon Dritter, obwohl er ein ganzes Rennwochenende verpasst hat.
Kommendes Wochenende geht es bereits vom 28. bis 30. Juni im Autodrom Most weiter.
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