Toto Wolff hat den Verlust der WM im Finale 2021 noch immer nicht verkraftet und bezeichnet Ex-FIA Renndirektor Michael Masi als „Irren“.
„Ich habe seit meiner Kindheit nicht mehr erlebt, die Kontrolle über eine Situation zu verlieren. Da war ein Irrer, der im Grunde den Rekord des größten Champions aller Zeiten zerstören konnte,“ schimpfte Wolff im Rahmen der Buchpräsentation seiner Frau Susie über den ehemaligen Race Director.
Nach Nicholas Latifis Crash schickte Masi in den Schlussrunden des Saisonfinales 2021 das Safety-Car raus. Hamilton führte das Rennen an und wäre damit Weltmeister. Verstappen holte sich neue Reifen und lag direkt dahinter, mit mehreren Überrundeten dazwischen. Um unter Grün ins Ziel zu fahren, entschied Masi, nur die Überrundeten zwischen beiden Titelanwärtern passieren zu lassen, ein Vorgehen, das in dieser Form nicht dem üblichen Prozedere entsprach. Verstappen nutzte danach die Gelegenheit auf seinen frischen Gummis und überholte Hamilton in der letzten Runde, womit er statt des Briten Champion wurde.
Die FIA sprach später von „menschlichem Versagen“ und stellte Masi frei. Man hielt aber fest, dass der Australier „in gutem Glauben“ gehandelt habe.
„Immer wenn ich darüber nachdenke, ist es so unfair, was Lewis und dem Team an diesem Tag widerfahren ist. Ein einzelner Mensch hat die Regeln gebrochen und das damals passieren lassen,“ kann es Wolff auch vier Jahre später noch nicht fassen.
Masi war für den Österreicher „ein totaler, pathologischer Egomane. Heute ist er wieder in seiner Heimat Australien, weil er komplett irrelevant ist und sich niemand für ihn interessiert“.
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