Damon Hill hat sich der Analyse seines Nachfolgers bei Williams Racing in Sachen Oscar Piastri angeschlossen.
Wie schon Jacques Villeneuve, 1997 F1 Champion mit Williams, erklärte nun auch HIll – 1996 Weltmeister mit dem Traditionsrennstall – dass Piastris Problem wohl im Kopf liege.
„Die einzige Erklärung für seine nach unten zeigende Formkurve ist, dass sich seine mentale Einstellung verändert hat,“ sagt Hill zu britischen Medien.
Der 65-Jährige ist überzeugt, dass Piastri zu früh an den Gesamtsieg gedacht habe.
„Oscar hatte den Luxus eines Punktepolsters und verlor plötzlich den Faden. Mark Webber (Piastris Manager) sagte einmal, dieser Junge hat noch nicht einmal sein Auto in einer Kurve weggeschmissen. Und dann kommt er nach Baku und zerstört sein Auto gleich mehrfach.“
„Die einzige Erklärung ist, dass sich die Denkweise geändert hat: Er sah die Saison nicht mehr als einzelne Rennen.“
Piastri hatte über Monate die WM angeführt, bis ihn Lando Norris mit seinem Sieg in Mexiko nun wieder ablöste. Für Hill ist die Fahrerwertung so lange anzuführen ein zweischneidiges Schwert.
„Es ist fantastisch, aber es zermürbt dich. Du schleppst ständig dieses Gewicht, diesen Druck der Rolle des WM-Führenden mit dir rum.“
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