Ein mögliches Formel-1-Rennen in Assen – im Jahr 2027 – ist wohl unwahrscheinlicher, als es jüngste Gerüchte im Fahrerlager vermuten lassen.
Obwohl der TT Circuit als möglicher Ersatzort genannt wurde, falls Rennen im Nahen Osten abgesagt werden müssen, hat man in Assen nicht den Eindruck, in Betracht gezogen zu werden.
Im Formel 1 Kalender für 2027 scheinen die Grands Prix in Bahrain, Saudi-Arabien, Qatar und Abu Dhabi auf, aber es wurde von der FOM darauf hingewiesen, dass zusätzliche Rennen in Europa in Erwägung gezogen werden, sollten die militärischen Handlungen in der Region weitergehen.
Imola und Barcelona wurden dabei als mögliche Austragungsorte genannt. Während des Rennwochenendes in Madrid fiel im Paddock auch der Name Assen.
Allerdings verfügt der TT Circuit derzeit nicht über eine FIA Grade 1 Lizenz. Man müsste zahlreiche Erweiterungsarbeiten, vor allem an der Infrastruktur, vornehmen.
Streckendirektor Mark van Aalderen bestätigte gegenüber niederländischen Medien, dass man bei der FIA angefragt habe, welche Umbauten nötig wären. Für die Prüfung holte sich der TT Circuit bei Hermann Tilke Rat.
Ein mögliches F1 Rennen müsste von einem externen Veranstalter organisiert und finanziert werden.
Es stellte sich aber heraus, dass bis zum Jahr 2030 keine Aussicht auf einen festen Platz im F1-Kalender bestand und auch die Chancen für die Zeit danach gering waren. Daraufhin entschied die Geschäftsführung, die Investitionen in Millionenhöhe, derzeit nicht vorzunehmen.
Mekies: Lawson hat sich enorm gesteigert und verändert
Laurent Mekies lobte Liam Lawson für die deutlichen Fortschritte, die er als Oracle Red Bull Racing Ersatzmann gezeigt hat.
Lindblad: „Als Rookie darf man auch Fehler machen!“
Arvid Lindblad verteidigte seinen Unfall beim Grand Prix von Spanien und betonte, dass es ihm als Rookie gestattet sein muss, Fehler zu machen.