Das Mercedes-AMG Petronas F1 Team hat offiziell mit der Entwicklung des Autos für 2027 begonnen, obwohl die laufende Saison noch Monate andauert.
In der Saison 2026 stehen zwar noch mindestens acht Grands Prix aus, doch es scheint bereits sicher, dass sich Mercedes sowohl den Fahrer- als auch den Konstrukteurstitel sichern wird.
Während die Silbernen – allen voran Kimi Antonelli – Woche für Woche Spitzenleistungen zeigen, wechselt der wichtigste Verfolger hinter ihnen oft von Rennen zu Rennen.
Infolgedessen wachsen sowohl Antonellis Vorsprung als auch der des Teams mit jedem Rennen weiter an.
Dennoch ist Toto Wolff, CEO und Teamchef, noch nicht ganz beruhigt.
„Es ist ein mechanischer Sport. Man kann ausfallen. Man kann einen Unfall haben“, erklärte der Österreicher.
„Und wenn das zweimal hintereinander passiert, ist der vermeintlich komfortable Vorsprung plötzlich dahin, weil noch sechs Rennen ausstehen.“
Deshalb möchte Wolff nicht auf die Tabelle schauen, bis beide Titel unter Dach und Fach sind.
„Bis dahin konzentrieren wir uns einfach auf jede einzelne Woche und versuchen, unsere Bestleistung abzurufen“, fügte der Teamchef hinzu.
Mercedes plant, in Kürze Verbesserungen an der Antriebseinheit einzuführen; zudem werden Updates am Chassis erwartet. Trotz der Führung in beiden Meisterschaften stellt das Team die Entwicklung nicht komplett ein.
Gleichzeitig macht man sich bereits intensiv Gedanken über das Jahr 2027.
Wolff bestätigte, dass Mercedes inzwischen mit der Entwicklung des W18 begonnen hat.
„Das hat schon vor einiger Zeit begonnen, lange vor dem Sommer.“
Mekies: Lawson hat sich enorm gesteigert und verändert
Laurent Mekies lobte Liam Lawson für die deutlichen Fortschritte, die er als Oracle Red Bull Racing Ersatzmann gezeigt hat.
Lindblad: „Als Rookie darf man auch Fehler machen!“
Arvid Lindblad verteidigte seinen Unfall beim Grand Prix von Spanien und betonte, dass es ihm als Rookie gestattet sein muss, Fehler zu machen.