Auch wenn zahlreiche deutsche Medien sich um Mick Schumachers Zukunft in der Formel 1 sorgen, stehen die Chancen sehr gut, dass der Sohn des Rekordchampions in der Königsklasse bleibt.
Viele hatten gehofft oder vermutet, dass Mick die Nachfolge von Sebastian Vettel bei Aston Martin antreten würde. Aber Eigentümer Lawrence Stroll wollte weiterhin einen Kapazunder, denn er will dessen Erfahrung und Know-How fürs Team nützen, ihn als Driver Coach für Sohn Lance, und auch als Botschafter für die Sportwagenmarke. Da war Fernando Alonso die beste Wahl – denn den Spanier wollte Stroll senior schon 2020, lieber als Vettel.
Bei Ferrari wird für Junior Schumacher demnächst nichts frei, beim anderen Partner, dem Alfa Romeo F1 Team ORLEN, könnte Guanyu Zhou seinen Sitz – trotz einer eigentlich ansprechenden Rookie-Saison – verlieren. Doch, ob ein Wechsel zu Alfa für Mick wirklich eine Verbesserung seiner Situation darstellt, ist nicht sicher.
Bleibt also noch der Verbleib beim Haas F1 Team. Und da fürchten die deutschen Journalistenkollegen einerseits die angespannte Stimmung zwischen Schumacher und Teamboss Günther Steiner, und andererseits einen Kandidaten aus dem Nachwuchskader der Roten.
Doch die Aufregung scheint nicht angebracht, denn die dunklen Wolken zwischen Mick und Steiner haben sich verzogen, nachdem der Deutsche nicht nur Schrott, sondern auch Punkte lieferte. Zudem erhielt er dafür – für Formel 1 Verhältnisse – extrem viel Zeit. Andere Fahrer wären wohl schon vorher gefeuert worden.
Und aus Sicht anderer Ferrari-Kandidaten kann festgehalten werden, dass sich in der Academy nicht wirklich viel tut, was Mick zur Gefahr werden sollte. Der Topmann ist hier sicher Robert Shwartzman, der aber 2022 „nur“ als Ferrari-F1-Tester fungiert, an keiner Rennserie teilnimmt. Grund dafür ist, dass Doppelstaatsbürger Shwartzman zuerst seine russische Lizenz stilllegen und seine israelische aktivieren musste. Ob sich Haas aber erneut einen Piloten mit einem reichen russischen Vater ins Boot holen will….
Die anderen hochveranlagten Academy-Piloten, wie etwa Marcus Armstrong oder Arthur Leclerc, sind in ihrer Entwicklung wohl noch nicht so weit und würden Haas wohl kaum weiterhelfen.
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