Die Formel 1 bemüht sich die Diskussionen um die V6 Turbo Motoren ließe zu halten und versucht eifrig das Motorengeräusch zu verändern. Nach dem ersten Meeting in Shanghai sollte es diese Wochen noch weitere Treffen rund um die Lautstärke des V6 Motors geben.
Die Lage
Die Diskussionen begannen schon vor der Saison und sogar noch während der vergangenen Saison, als die FIA beschlossen hat, von Saugmotoren auf Turbomotoren umzusteigen – und dann noch auf V6. In Australien wurde sogar mit Schadensersatz geklagt, weil das Formel 1 Feeling mit dem typischen Motorensound verloren geht und die Attraktivität sinkt. Doch die FIA lenkte sofort ein und stellte eine Truppe zusammen die den V6 untersucht und herausfinden soll wie man das Motorengeräusch lauter machen kann. Bis jetzt hat sich nichts geändert. In Shanghai fand ein treffen zwischen der FIA, all den Motorenlieferanten und Motorenherstellern statt. Das Ergebnis: „Wir befinden uns in einem Beratungsprozess“, sagte Rob White von Motorenhersteller Renault. In dieser Woche sollten noch weitere Meetings abgehalten werden aber fern ab der Formel 1 Paddocks und der Öffentlichkeit.
„Ich habe es nicht spannend gefunden“
Der ehemalige Formel 1 Fahrer Juan Paplo Montoya meldete sich ebenfalls wie zahlreiche enttäuschte Fans zu Wort. „Ich habe nur die ersten fünf Runden beim vergangenen Rennen in Shanghai gesehen. Ich habe es nicht spannend gefunden und ich habe den schrillen Sound vermisst. Ebenfalls nicht zufrieden mit dem aktuellen Motorengeräusch ist der im Moment vor Gericht stehende Formel 1-Zampano Bernie Ecclestone. „Mercedes, Ferrari und Renault werden am 1,6 Liter Turbo arbeiten müssen um den Sound besser zu machen“.
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