Der letzte Sieger in Bahrain war Sebastian Vettel im Red Bull. Der Grand Prix ist seit 2004 fixer Bestandteil des Rennkalenders und öffnete die Tür für die Expansion der Formel 1 in den mittleren Osten. Seit diesem Jahr wird auch in Bahrain, neben Singapur und Abu Dhabi ein Flutlichtrennen stattfinden.
Bahrain bei Nacht
Es wird in der Wüste wenig Sonnenschein für die Formel 1 am kommenden Wochenende in Bahrain geben. Die Verantwortlichen von Bahrain haben beschlossen der extremen Hitze am Tag auszuweichen und das Rennen, das zweite freie Training und das Qualifying in die Abenddämmerung zu verschieben. All diese Sessions finden unter kompletter Flutlichtbeleuchtung statt.
Die Strecke
Die 5,4 Kilometer lange Strecke besitzt vier lange Geraden an denen die Boliden bis zu 300 km/h schnell werden und in den anschließenden Kurven werden die Fahrer mit Werten über 5g belastet. Ein wichtiger Faktor über das gesamte Wochenende wird das ERS (energy-recovery-system) sein, es wird hauptsächlich in den vier langen Bremszonen nach den langen Geraden aufgeladen und sollte deswegen reibungslos funktionieren. Der Mittelsektor beherbergt schwierig zu fahrende Kurven, die Bremszone für die Kurve zehn liegt bergab und deswegen ist sie die kniffligste Kurve am Kurs, hier kann eins der beiden Vorderräder leicht blockieren. Der Asphalt in Bahrain wird die Reifen in den Abendstunden aufgrund der abnehmenden Temperaturen nicht so extrem beanspruchen wie in den letzten Jahren.
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