Max Verstappen äußerte seine Bewunderung für Kimi Antonelli und betonte, dass er dessen Potenzial schon früh erkannt habe.
„Schon im Go-Kart-Sport konnte man sehen, dass er zu den herausragenden Talenten gehörte. Natürlich entwickelt man sich dann von den Nachwuchskategorien zu den Seniorenklassen weiter,“ so der Oracle Red Bull Racing Star.
Verstappen hob hervor, wie wichtig es sei, Erfahrung im Schaltkart-Rennsport zu sammeln, bevor man in den Automobilsport wechselt, und verwies auf Antonellis frühen Erfolg.
„Was ebenfalls sehr beeindruckend war – und ich sage immer, dass Fahrer das tun sollten, bevor sie in den Automobilsport wechseln – ist, zumindest ein paar Rennen in einer Schaltkart-Kategorie zu fahren, um zu lernen, wie man die Gänge benutzt, wie man fährt und wie man startet. Ich denke, schon in seinem ersten Rennen hat er sich gegen die Top-Fahrer im Go-Kart-Sport behauptet.“
Verstappen blickte auf Antonellis Weg in die Formel 1 zurück und würdigte die Herausforderungen, denen sich Rookies stellen müssen, lobte aber Antonellis aktuelle Leistungen.
„In diesem jungen Alter sieht man sein außergewöhnliches Talent, und das hat sich dann auch im Rennwagen fortgesetzt. Er hat den Sprung in die Formel 1 auch ziemlich schnell geschafft, und es ist normal, dass man im ersten Jahr Fehler macht. Ich denke, das passiert uns allen. Wenn man für ein Top-Team fährt, fallen solche Fehler natürlich etwas stärker auf.“
Der Niederländer brachte seinen festen Glauben an Antonellis Fähigkeit zum Ausdruck, sich zu verbessern und erfolgreich zu sein.
„Für mich stand außer Frage, dass er im darauffolgenden Jahr einen großen Sprung machen und schon viel konstanter konkurrenzfähig sein würde. Das ist normal in der Entwicklung eines Fahrers. Die Rookie-Saison kann ziemlich hart sein, aber im Moment macht er natürlich einen fantastischen Job.“
Der vierfache F1 Champion zog Parallelen zu seiner eigenen Karriere und teilte seine Erkenntnisse darüber, wie er aus frühen Fehlern in der Formel 1 gelernt hat.
„Ich denke, in den ersten Jahren, weil man nicht wirklich viel Erfahrung im Autorennen hat, macht man einige Fehler, die man normalerweise in einer niedrigeren Rennklasse machen würde. Man versteht den Autorennsport besser, was man von einem Auto braucht und welches Setup man sich wünscht.“
„Ich hatte diese Lernkurve in meinen ersten beiden Formel-1-Saisons. Es war eine steile Lernkurve, aber wenn man die Chance bekommt, kann man nicht Nein sagen. Für mich war es die richtige Entscheidung. Natürlich ist die Lernkurve in den ersten beiden Jahren etwas steiler, aber ich habe sie gerne genutzt.“
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