Die Umstrukturierung des Alpine-F1-Managements deuten auf einen möglichen Verkauf hin.
Die Renault-Gruppe hat Guillaume Rossi zum Finanzvorstand von Alpine ernannt und damit Gerüchte über eine mögliche Übernahme des Formel-1-Teams weiter angeheizt. Rossis Erfahrung im Bereich Fusionen und Übernahmen verstärkt die Spekulationen um die Eigentumsverhältnisse von Alpine.
Rossi tritt die Nachfolge von Duncan Minto an und bringt Erfahrung im Bereich strategischer Venture-Capital-Investitionen mit.
Christian Horner, der zuvor Interesse an der Minderheitsbeteiligung von Otro Capital an Alpine gezeigt hatte, soll aus der Verlosung raus sein. Die 24% Beteiligung von Otro Capital kostet über 600 Millionen US-Dollar und wäre damit auch ein bedeutender finanzieller Schub für das Team.
Nach Alpines jüngstem Wechsel zu einem Mercedes-Kundenteam, hat auch der deutsche Auto-Gigant Interesse an den Anteilsscheinen geäußert und Berichten zufolge könnte Mercedes an „B-Team“, wie Red Bull es mit Visa Cash App RB hat, planen.
Alpine ist vielversprechend in die Saison 2026 gestartet und belegt aktuell den fünften Platz in der Konstrukteurswertung. Die technische Partnerschaft mit Mercedes hat das Team deutlich nach vorne gebracht, nachdem man in der Vorsaison noch abgeschlagen Letzter war.
Alpine will im Laufe der Saison weiter den Abstand zur Spitze verringern und laut Teamchef Flavio Briatore gegen Saisonende das eine oder andere Podium einfahren.
Piastri wünscht sich berechenbarere F1 Autos
Oscar Piastri äußerte den Wunsch, dass die Formel-1-Autos für 2026 berechenbarer werden, während die Gespräche zwischen den Teams, der FIA und der FOM andauern.
Alesi lobt Entwicklung bei Ferrari und Hamilton
Jean Alesi zeigte sich zufrieden mit Ferraris Saisonstart und glaubt, dass sie endlich einen „echten“ Titelkandidaten haben.