Es war Mitte April als Gene Haas die Zusage und die Lizenz für den Eintritt in die Formel 1 Saison 2015 von Bernie Ecclestone erhielt. Nun entschied das amerikanische Team erst in der Saison 2016 einzusteigen – die Vorbereitungszeit sei zu kurz.
Aufgabe ist ein zu ehrgeiziges Unterfangen
Das US-amerikanische Haas-Team wird erst 2016 in die Formel 1 einsteigen. Diese Entscheidung traf der Vorstand des Rennstalls nach eingehender Beratung. Der Grund: Gene Haas, der Mitte April die Lizenz für seinen Rennstall erhielt, hätte gemeinsam mit seinem Südtiroler Teamchef Günther Steiner in weniger als einem Jahr ein komplettes Formel-1-Team aus dem Boden stampfen müssen – und das an einem Standort, an dem es keine Formel-1-Infrastruktur gibt. Ein zu ehrgeiziges Unterfangen.
Es fehlt an allen Ecken und Kanten
Schließlich ist nach wie vor nicht alles bereit, um mit dem Bau des neuen Boliden zu beginnen: Die neue Fabrik in Mooresville in South California wird erst im September fertig, auch der Vertrag mit dem Antriebsstrang-Partner, alles deutet auf Ferrari hin, ist noch nicht unter Dach und Fach. Das Chassis wird von Dallara designt werden: Günther Steiner hat über sein Unternehmen Fibreworks Composites enge Verbindungen zum italienischen Chassis-Hersteller, der in Parma, nur eine Autostunde von Maranello entfernt, sitzt.
Steiner sieht Russell-Wechsel zu Audi F1 voraus
Günther Steiner glaubt, dass George Russell das Mercedes-AMG Petronas F1 Team in Richtung Audi verlassen könnte.
Marko hofft, dass Verstappen bei Red Bull bleibt
Helmut Marko äußerte sich zu Max Verstappens Aussichten für den Rest der Formel-1-Saison.