Bei Toro Rosso hadert man vor dem GP von Belgien über die bisher vielen verschenkten Punkte
Daniil Kvyat und Jean Eric Vergne klassieren sich regelmäßig in Q3, können im Rennen dann aber nicht das volle Leistungspotenzial des STR9 ausnützen, denn der heurige Wagen ist zu defektanfällig.
Je viermal schieden die Piloten des Red Bull „Schwesterteams“ unverschuldet aus und kein Defekt glich dem anderen. „Es war echt frustrierend, denn es handelte sich immer um etwas anderes. Wir sollten aufgrund der Potenzials des Wagens schon viel mehr Punkte am Konto haben“, jammert Technikchef James Key.
Key und sein Boss, Teamchef Franz Tost, sind sich einig, dass der Hauptgrund für die fortlaufenden Probleme „in der schlechten Vorbereitung auf die Saison im Winter liegt. Wir kamen bei den Tests kaum zum Fahren und das baden wir nun aus.“
Die Krisensitzung nach dem Doppelausfall in Spielberg half auf alle Fälle, denn danach gab es lediglich einen Defekt in drei Rennen, also von sechs „möglichen“.
Da der Großteil der Entwicklungsarbeit nun erledigt ist, will man wieder mehr Augenmerk auf Präzision legen und „sicherstellen, dass die grundlegenden Dinge klappen.“
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