‚Toro Rosso profitiert von Kvyat’s Ferrari-Zeit‘

Daniil Kvyat wird im März nach einem Jahr „Pause“ wieder in eine F1-Meisterschaft starten. Sein Team Toro Rosso glaubt, dass ihm der Abstand gut getan hätte und dass man auch von seinen Erfahrungen als Ferrari-Simulatorfahrer profitieren kann.  

Nach einem Jahr als Simulator- und Entwicklungsfahrer bei Ferrari konnte der Russe wieder ein Stammcockpit bei Toro Rosso ergattern und bekommt erneut die Chance, sich in der F1 zu beweisen. „Wenn ein Fahrer nach einiger Zeit zurückkommt, hat er neue Erfahrungen und eine neue Sichtweise“, erklärte Toro Rossos stellvertretender Technikchef Jody Egginton. „Außerdem bedeutet Danys Abwesenheit, dass er Zeit hatte, über einige Dinge nachzudenken und sich wirklich zu konzentrieren“, fuhr Egginton fort. „Er ist fanatisch motiviert und macht einen wirklich guten Job.“

Zweifellos bringt Kvyat auch neue Erkenntnisse mit, nicht zuletzt dank seiner Zeit mit Sebastian Vettel und Kimi Räikkönen in Maranello. „Er hat viel Zeit im Simulator bei Ferrari verbracht, und das ist ein Vorteil für uns“, gab Egginton zu. „Sein Feedback war wirklich nützlich, weil er auch gute Referenzen aus seiner früheren Zeit bei uns hat.“

Mit 72 F1-Rennen in seinem Lebenslauf geht Kvyat schon fast als „Veteran“ durch, vor allem im Vergleich zu seinem Rookie-Teamkollegen Alexander Albon, der im Rahmen des Wintertests zum ersten Mal am Steuer eines F1-Boliden saß. Egginton stimmte zu, dass jemand, der über Kvyats Erfahrung verfügt, genau das war, was das Team für 2019 brauchte. „Er ist eine große Hilfe für das Team“, sagte er. „Und arbeitet auch super mit Alex zusammen.“

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