Tops & Flops F1 Saison 2019

Wie jede Saison hat sich die Formelaustria Redaktion Gedanken über die fünf Topleistungen und die fünf Enttäuschungen der Formel 1 Saison 2019 gemacht

TOPS:

  1. Lewis Hamilton – Der Brite fuhr eine brillante Saison und krönte sich absolut verdient zum sechsten Mal zum Champion. Hamilton holte nicht nur elf Rennsiege, sondern landete auch in jedem Rennen in den Punkten. Am Schluss lag er 87 Zähler vorm Zweiten
  2. Hockenheim Rennen – Beim Deutschland Grand Prix erlebten wir, was alles passiert, wenn das Wetter eingreift. Das Regenchaos in Hockenheim sorgte für den höchsten Unterhaltungswert seit langem und hatte am Ende mit Max Verstappen einen gerechten Sieger.
  3. Charles Leclerc – gleich in seiner Debütsaison bei Ferrari hat der junge Monegasse den vierfachen Weltmeister Vettel mehrmals in den Schatten gestellt und landete auch im WM Ergebnis vor seinem Teamkollegen. Dazu kamen sieben Poles und seine ersten Grand Prix Siege
  4. McLaren – die Wiederauferstehung des Traditionsteams aus England hat fast alle gefreut. Unter der Führung von Ex-Porsche Mann Andreas Seidl zeigte man unglaubliche Verbesserungen im Vergleich zum Vorjahr, auch dank einer super Fahrerpaarung mit Carlos Sainz und Lando Norris
  5. Red Bull-Honda – Während die Japaner bei McLaren noch belächelt wurden, holten sie gemeinsam mit den Bullen bereits im ersten Jahr der Zusammenarbeit drei Siege. Die Chemie zwischen Hamamatsu und Fuschl scheint zu funktionieren. 2020 wird man wohl noch stärker sein

FLOPS:

  1. Vettels Eigenfehler – Der Heppenheimer leistete sich, wie bereits in der Vorsaison, zahlreiche Selbstfaller, wie etwa den Auffahrunfall mit Max Verstappen in Silverstone oder den Dreher in Monza. Wer Weltmeister werden will, darf keine solchen Patzer machen
  2. Ferrari Strategiegruppe – Patzer waren bei den Roten aber auch immer wieder zu erkennen, so wurden Vettel und Leclerc allzu oft zu früh oder spät zum Reifenstopp geholt, ihnen die falschen Gummis aufgezogen oder gleich die ganzen Boxenstopps vergeigt
  3. Renault F1-Team – obwohl man sich Starpilot Daniel Ricciardo leistete, ließen sowohl Performance als auch Zuverlässigkeit bei den Franzosen sehr zu wünschen übrig. P4 in Monza war das beste Ergebnis. Da muss bald mehr kommen, sonst zieht die Konzernzentrale wohl den Stecker
  4. Haas & Williams – die beiden Teams haben sich bei ihren Fahrzeugkonstruktionen komplett vertan und konnten den Rückstand die gesamte Saison nicht aufholen. Ganz im Gegenteil, es wurde immer schlimmer, weil die Konkurrenz fortschritt
  5. Q3 in Monza – Das wohl peinlichste Zeittraining aller Zeiten, bei dem die Toppiloten sich wie beim Radfahren keinen Windschatten bieten wollten und so immer wieder zurückzogen. Am Ende überquerten sie die Linie zu spät und konnten sich nicht verbessern
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