Fünf Siege wurden in der Saison 2019 von Red Bull angestrebt, doch letztendlich blieb es nur Wunschdenken.
Schon zu Beginn der Saison konnte es Red Bull nicht lassen und spekulierte in der Saison 2019 mit mindestens fünf Siegen. Dies ist allerdings ein wenig zu hoch gegriffen, denn im Endeffekt konnten die Bullen nur drei Siege einfahren, diese waren alle Max Verstappen zu verdanken. Red Bull-Motorsportberater Dr. Helmut Marko will nun erklären, wieso es nicht doch zu den vorhergesagten fünf Siegen gekommen ist.
Obwohl sich Red Bull mit Honda quasi in einer Übergangssaison befand, konnte das japanische Fabrikat schon in der ersten Saisonhälfte mit überraschender Leistung und Zuverlässigkeit überzeugen. Bereits vor der Sommerpause verbuchte die Red Bull-Honda-Kombination zwei Siege – durchaus gute Aussichten für die vorhergesagten fünf Siege. Allerdings verlief die zweite Saisonhälfte nicht mehr so erfolgreich, denn nur in Brasilien gelang Verstappen noch ein Sieg. „Wir sind weit unter unserem Potential geblieben. Fünf Siege wären möglich gewesen.“, meint Marko zur ‚Kronen Zeitung‘.
„Die Gründe dafür waren zum einen unglückliche Umstände, wie verschiedene Crashs und zum anderen, hat sich das Chassis erst später in der Saison zu verbessern begonnen.“, erklärt der Österreicher. Besonders den Saisonstart bezeichnet Marko als sehr schwach, verspricht aber für die Zukunft Besserung: „Diesmal sollte von Anfang an alles optimal funktionieren. Wir konzentrieren uns voll und ganz auf das neue Auto.“
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