Der FIA Präsident Jean Todt warnt die Formel 1 ihre derzeitigen Motorenhersteller nicht zu vernachlässigen. Man dürfe, während man auf der Suche nach Neueinsteigern ist, nicht die bereits vorhandenen Hersteller vergessen.
Das neue Konzept für 2021 erntete viel Kritik, vor allem von Mercedes, Ferrari und Renault. Der neue Plan sieht vor die Motoren einfacher und billiger zu gestalten und dadurch neue Hersteller anzulocken und in die F1 zu holen. Doch die jetzigen Motorenlieferanten sind wenig begeistert und Ferrari droht sogar mit dem Ausstieg, wenn sich das Reglement nicht ändert. Der erst kürzlich wiedergewählte FIA Präsident Jean Todt sieht dies als Anlass zur Beunruhigung. Er ist der Meinung, dass man in der F1 einen Kompromiss finden muss mit dem sowohl die Hersteller, die bereits in der F1 sind, und die potenziellen Neueinsteiger zufrieden sind. „Ich glaube es wäre unfair die Motorenhersteller, die bereits da sind, zu unterschätzen und nur auf die zu hören, die vielleicht einsteigen.“, sagt Todt.
Obwohl auch Todt zugibt, dass der derzeitige V6 Motor seine Schwachstellen hat, ist er trotzdem erfreut, dass das neue Konzept keinen komplett neuen Motor vorsieht, sondern lediglich eine Adaption der bereits existierenden Technologie. „Wenn man mich fragt, was ich über den Motor denke – es ist eine sehr interessante Aufgabe. Ich glaube er ist zu kompliziert. Ich glaube er ist zu teuer. Aber ich denke es ist ein guter erster Schritt für eine neue Generation an Motoren, welche eine Weiterentwicklung der jetzigen sein wird.“, fügt Todt hinzu. „Ich bin gegen eine Entwicklung von völlig neuen Motoren, aber ich glaube wir sollten das nehmen, was wir bereits kennen, und den Herstellern, die bereits viel investiert haben, erlauben es auch zu nutzen, was sie in die neue Motorengeneration investiert haben und auch andere zum Einstieg ermutigen.“
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