Smedley warnt Piastri vor Wechsel zu Red Bull

Rob Smedley ist besorgt über einen möglichen Wechsel von Oscar Piastri zu Red Bull.

Im Podcast „High Performance“ sprach der ehemalige Renningenieur von Felipe Massa über die Herausforderungen, denen sich Fahrer gegenübersehen, wenn sie gegen einen starken Teamkollegen in einem Top-Team antreten.

„Wenn man in so einem Team fährt und gegen seinen Teamkollegen – ich erinnere mich da an meine Ferrari-Zeit – Probleme hat, was bleibt einem dann übrig? Wechselt man zu einem schwächeren Team, das keine Chance auf die Weltmeisterschaft hat, obwohl man dort vielleicht der bessere Fahrer ist?“

„Ich habe das schon oft erlebt, und es ist nie gut gegangen. Ich habe noch nie erlebt, dass ein Fahrer danach glücklicher war,“ so der Brite weiter.

Smedley war von 2001 bis 2003 bei Jordan Grand Prix, erlebte dort die Dominanz von Giancarlo Fisichella gegenüber seinen Teamkollegen, und später bei der Scuderia Ferrari HP die Leiden von Rubens Barrichello und Massa in Bezug auf Michael Schumacher

Dementsprechend ist Smedley überzeugt, dass ein Wechsel von Oscar PIastri zu Oracle Red Bull Racing „aus heutiger Sicht kein Vorteil“ für den Australier wäre.

„Piastri ist ein Toppilot, der letzte Saison lange Zeit auf Weltmeisterkurs war. Und er ist jung, wird noch stärker werden. Daher will er die Nummer 1 im Team sein. Manchmal braucht man aber einfach nur ein wenig Geduld,“ so Smedley.

Auch Massa trat nach Schumachers Rücktritt Ende 2006 aus dessen Schatten, wurde 2008 denkbar knapp Vizeweltmeister.

 

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