FIA-Präsident Mohammed Ben Sulayem bleibt weiterhin aus den falschen Gründen in den Schlagzeilen.
Der Weltverband hat seinen Vorsitzenden nun in einer öffentlichen Stellungnahme gegen den Vorwurf des Sexismus verteidigt.
Ben Sulayem soll seine ehemalige Mitarbeiterin Shaila-Ann Rao, die Ende 2022 überraschend ihr Amt als Interimsgeneralsekretärin für Motorsport niederlegte, mit sexistischem Verhalten zu diesem Schritt bewegt haben.
Das bestreitet die FIA nun: „In Bezug auf die spezifischen Vorwürfe von Shaila-Ann Rao wurde ein ordnungsgemäßes Verfahren mit einer gütlichen Verhandlung durchgeführt, die vom Präsidenten des Senats geführt wurde.“ Eine Überweisung an die FIA-Ethikkommission habe es anschließend nicht gegeben.
„Die FIA nimmt Missbrauchsvorwürfe sehr ernst und bearbeitet alle Beschwerden mit klaren Verfahren.“, so ein FIA-Sprecher.
Rao soll sich durch Ben Sulayems Verhalten gedemütigt gefühlt haben. Unter anderem soll der 61-Jährige die angesehene Anwältin beim Belgien GP 2022 im Fahrerlager öffentlich angeschrien haben.
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