Seidl: Leclerc hat alle in Gefahr gebracht

Beim Grand Prix in Japan hatte Charles Leclerc Probleme mit einem beschädigten Frontflügel. McLaren-Teamchef Andreas Seidl ist der Ansicht, dass der Monegasse „alle in Gefahr gebracht“ hat.

Der Grand Prix in Suzuka startete schon kurios und die erste Runde lieferte viele Diskussionsthemen. Ferrari-Pilot Charles Leclerc war bereits kurz nach dem Start in einem Zwischenfall mit Max Verstappen verwickelt, dabei beschädigte der Monegasse seinen Frontflügel. Allerdings kehrte Leclerc nicht an die Box zurück, um seinen Frontflügel zu tauschen und herumfliegende Teile des Flügels verfingen sich im Boliden von Lando Norris.Mit überhitzen Bremsen musste der junge Brite an die Box zurück und fiel im Feld weit zurück. Die Chance in die Punkte zu fahren war somit vorbei.

Ganz zum Missfallen von Andreas Seidl: „Wir sind uns offensichtlich mit einigen Mitbewerbern, die Autos mit herunterhängenden Endplatten des Frontflügels fahren und alle dabei gefährden, nicht einig.“ Die herumfliegenden Teile des Ferraris verfingen sich im Bremskanal von Lando Norris und der Brite musste an die Box. „Ich meine, er hat immer noch versucht ein großartiges Rennen zu fahren, aber es war in Bezug auf die Geschwindigkeit einfach nicht mehr möglich.“, schließt Seidl.

Die Steward bestraften diese Fahrlässigkeit nach dem Rennen mit einer 10-Sekunden-Strafe und Leclerc verlor den sechsten Platz und rutschte auf den siebten Rang zurück.

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