Peter Schober sicherte sich mit einem souveränen Sieg beim letzten Lauf in Brünn den österreichischen Tourenwagen-Staatsmeistertitel
Schober startete trotz feuchter Piste auf Slicks und die Entscheidung erwies sich als goldrichtig. Nachdem er die ersten paar Runden auf Sicherheit fuhr, wurde der Routinier bei auftrocknender Strecke immer schneller.
„Obwohl meine Mannschaft an der Boxenmauer nervös war, behielt ich einen kühlen Kopf und wusste, dass ich ab der 3. Runde ein perfekt funktionierendes Auto habe würde.“
Er machte schnell wieder Boden gut und schnappte sich einen Konkurrenten nach dem anderen. Als er auch an Rene Martinek vorbeizog, war der Staatsmeistertitel 2014 in trockenen Tüchern.
Großen Dank sprach der 51-Jährige danach seinem Team aus, denn „einige technische Probleme über die Saison hinweg hatten den Erfolg in Gefahr gebracht. Aber die Procar Motorsport Crew schaffte es fast immer meinen BMW startklar zu bekommen.“
Mit dem Titelgewinn, der erstmals seit 17 Jahren wieder ausgelobt wurde, reiht sich Schober Schober in eine honore Liste ein. Unter seinen Vorgängern finden sich prominente Namen wie Rupert Hofmarcher, Dieter Quester, Hans Pondorfer, Franz Klammer oder Sepp Manhalter.
Was Schober in der kommenden Saison plant, steht noch nicht fest. „Es ist, wie immer, auch eine Frage des Budgets und Sponsoren stehen nach wie vor nicht Schlange. Vielleicht ändert sich das mit dem Staatsmeisterschaftstitel und es finden sich clevere Sponsoren, die auf das richtige Pferd setzen“.
Procar Motorsport überlegt nach den Erfolgen 2013 und 2014 im nächsten Jahr eventuell in die Formel Renault 2.0 einzusteigen. Dementsprechend ist man auch offen für interessierte Fahrer und Partner.
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