Schlechter Start verhinderte gute Position für Norris

Nach einem verpatzten Start musste sich Lando Norris im Rennen hinter Charles Leclerc und Max Verstappen anstellen. Der Brite ist enttäuscht und wütend über seine Leistung.

„Ich habe in den vergangenen drei, vier Rennen viele Punkte liegen lassen, wegen dummem Zeug, wegen Fehlern und wegen schlechter Starts. Auch heute in der Anfahrt zur ersten Kurve. Ich weiß nicht, wieso das ständig passiert. Wirklich blöd.“, kritisiert er seine Performance.

„Dieses Mal war es so, dass ich mich nach dem Start in der ersten Kurve aus allem Ärger heraushalten wollte, ich wollte genügend Raum lassen, damit mich keiner trifft, und weil mein Wagen auf dem Kerb aufsetzte und ich neben die Bahn rutschte, verlor ich einige Ränge. Das war eine Fehleinschätzung und dumm, nein, peinlich.“, meint Norris.

„Ich bin hin und her gerissen wegen der Sommerpause.“, gibt er zu. „Auf der einen Seite wäre es mir lieber, es würde gleich weitergehen, denn wir haben einen guten Lauf, und ich würde diesen Schwung gerne nutzen. Auf der anderen Seite ist eine Pause vielleicht gar keine schlechte Idee, denn ich habe das Gefühl, ich muss mal tief durchatmen.“

Im Rennen selbst war die Konkurrenz „sehr schwierig zu überholen. Wenn wir uns den Rennverlauf anschauen, dann gab es bei direkten Duellen sehr wenige Überholmanöver. Die meisten Platzwechsel entstanden durch die Boxenstopps. Überholen war eigentlich nur möglich, wenn deine Reifen zehn Runden jünger waren oder so.“

„Was mich richtig wurmt: Wir hatten ein schnelles Auto. Aber ich habe es nicht geschafft, das Beste aus dem Wagen zu holen. Und ich habe mit Kurve 1 alles ruiniert.“, ist Norris von sich enttäuscht.

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