F1-Rookie Charles Leclerc scheint beim Aserbaidschan-Grand-Prix am Sonntag seinen Durchbruch in der Königsklasse geschafft zu haben. Der zum „Man of the Race“-gewählte Monegasse fuhr – meist abseits der Kameras – mit einem fehlerfreien Rennen auf den sechsten Platz und holte die ersten WM-Punkte seiner Karriere.
„Das fühlt sich wahnsinnig gut an“, jubelt der 20-jährige. „Sechster geworden zu sein ist verrückt.“ Es ist nicht nur der chaotische Rennverlauf, der Leclerc staunen lässt. Er kann auch nicht fassen, wie stark sein Auto war.
Schließlich waren die Sauber-Boliden in der Anfangsphase sogar in der Lage, das Tempo der Red Bulls mitzugehen. „Als ich freie Runden hatte, konnte ich so schnell fahren wie die Renaults. Sie waren nicht in der Lage wegzuziehen“, sagt Leclerc über den ersten Rennabschnitt.
Als der zurückgefallene Kimi Räikkönen hinter ihm auftauchte, fand der Ferrari-Pilot keinen Weg vorbei und musste sich gedulden, bis Leclerc zu seinem Boxenstopp abbog. „Das war schon sehr, sehr merkwürdig“, findet er, „aber eine schöne Überraschung.“ Allerdings hatte Sauber schon damit gerechnet, dass der Wagen im Rennen viel stärker wäre als im Qualifying.
Leclerc ließ sich vom Chaos nicht ablenken
Warum er in der zweiten Safety-Car-Phase von Rang sieben auf neun zurückfiel, verstand Leclerc im Cockpit nicht, ließ sich von dem Durcheinander aber nicht ablenken und überholte nach dem Neustart kurzerhand Vandoorne, Stroll und den zweifachen Weltmeister Alonso: „Fernando war ein Fahrer, den ich mir mit fünf Jahren im Fernsehen angeschaut habe. Gegen ihn zu fahren ist ziemlich surreal“, staunt Leclerc – wohl wissend, bessere Reifen gehabt zu haben.
Leclerc betont, nach Punkten im vierten Rennen seiner Karriere gestärkt in die Zukunft zu gehen: „Es ist für mein Selbstvertrauen sehr wichtig, dass ich ein gutes Rennen in trockenen Tüchern habe – eines, bei dem alles gepasst hat. Auch wenn uns die Umstände in die Karten gespielt haben.“
BREAKING NEWS: Williams in Barcelona nicht bei Tests!
Atlassian Williams F1 Team wird aufgrund unvorhergesehener Umstände nicht am Preseason Test in Barcelona teilnehmen!
Audi F1 Team launcht eigene Akademie
Das Audi Revolut F1 Team hat den Launch seines Fahrerentwicklungsprogramms bekanntgegeben.