Das Rennen in Baku wurde für Red Bull zum absoluten Desaster, als die beiden Piloten Max Verstappen und Daniel Ricciardo sich selbst aus dem Rennen nahmen. Für Niki Lauda ist klar, wer die Schuld an diesem Doppel-Aus hat.
Das Rennen in Baku ist für Red Bull zum kompletten Desaster geworden, als die beiden Piloten crashten und somit aus dem Rennen ausschieden. Schuldzuweisungen gibt es von Red Bull keine, doch für den Mercedes-Aufsichtsboss ist klar, wer dafür verantwortlich ist. Die Rennlegende rät der Konkurrenz auch, wie sie mit der Situation umgehen sollen: „Ich würde sie im Büro antanzen lassen – mit Toto – und ihnen erklären, wie ich ihr Gehalt wegen des angerichtetes Schadens kürze.“ Laut Angaben von Lauda habe man diesen Schritt in der Vergangenheit schon in Erwägung gezogen. Jedoch ließ man bei Mercedes von dieser Gehaltskürzung ab.
Wolff weiß, dass sich ein Eingreifen der Teamleitung in einem Zweikampf nicht risikofrei ist und sich auch negativ auf die Leistungen der Fahrer auswirken kann. „Man muss den Jungs in das Gedächtnis rufen, dass im Hintergrund 24 Stunden am Tag und sieben Tage die Woche geschuftet wird, damit sie das bestmögliche Auto bekommen.“, meint Wolff.
Lauda würde bei der Gehaltskürzung allerdings einen mehr zur Kasse bitten, als den anderen: „Für mich liegt die Schuld zu 70% bei Verstappen und zu 30% bei Ricciardo.“ Obwohl es Ricciardo war, der dem Teamkollegen ins Auto fuhr, sei die Aktion verständlich gewesen, meint Lauda. „Wenn man ihm ständig die Tür zuschlägt, wo soll der arme Junge hin?“
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