Nach dem enttäuschenden fünften Platz in Silverstone fällt Ferrari-Pilot Carlos Sainz ein hartes Urteil.
„Es ist für alle offensichtlich, dass wir nicht schnell genug sind. Letztlich sind wir in England in der Spezifikation von Imola gefahren, aber seit Imola haben die anderen Rennställe teils sehr große Fortschritte erzielt.“, erklärt Sainz den Abstand zu den Top-Teams. „Während ihre Rennwagen also schneller geworden sind, mussten wir auf die alte Spezifikation zurückbauen und damit ist klar – wir hinken um zwei bis drei Monate hinterher. Es lässt sich nicht schönreden. Wir haben bei der Entwicklung die falsche Richtung eingeschlagen.“
Während sich Mercedes und McLaren weiterhin an Red Bull Racing rantasten, fahren die Ferrari-Piloten mit Abstand dahinter. Grund dafür ist unter anderem das verstärkte Bouncing, welches mit den neuen Verbesserungen des Wagens einhergeht.
Nun muss man sich bei der Scuderia fragen, welche Richtung man in der Entwicklung einschlagen möchte. Auf dem Niveau von Imola aufbauen oder die neuen Teile funktionsfähig machen? Carlos Sainz ist der Meinung, dass „wir wohl versuchen, auf dem Hungaroring mit den jüngsten Verbesserungen zu fahren, denn in Ungarn haben wir nur wenige schnelle Kurven.“
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