Oliver Bearman verspürt keinen Neid gegenüber seinen Altersgenossen Kimi Antonelli oder Isack Hadjar, die beide schon bei Topteams fahren können.
„Ich habe auch das Zeug dazu. Und zu sehen, wie jemand wie Kimi und sogar Isack, in meinem Alter, aus meiner Generation, ganz vorne mitfahren, ist eine Bestätigung für mich, da ich mit ihnen in der Formel 4, Formel 3 und Formel 2 gefahren bin,“ warf Bearman in den Ring.
Der Haas-Pilot ist aber „nicht enttäuscht. Ich bin nicht traurig. Es ist Teil meines Weges. Ich genieße meine Zeit bei Haas sehr. Ich würde einen Verbleib bei Haas im Jahr 2027 nicht als Nachteil sehen. Es ist eine großartige Chance, denn das Team ist auf einem fantastischen Weg, und ich genieße die gemeinsame Reise sehr.“
Mit dem Druck, ein hochgehandeltes junges Talent zu sein, versucht Bearman „so gut wie möglich umzugehen. Ich fahre lieber einfach Auto und mache meinen Job, aber der Trubel gehört dazu.“
„Mein erstes Rennen mit Ferrari war natürlich auch eine fantastische Erfahrung. Das war eine großartige Lernerfahrung für mich, weil die ganze Aufmerksamkeit auf mir lag. Seitdem waren alle Rennen viel einfacher, weil ich mehr Zeit zur Vorbereitung hatte, weniger Aufmerksamkeit und Zeit, mich zu steigern, Fehler zu machen und daraus zu lernen. Aber so ist das eben in der Formel 1, die Leute lieben es zu reden und Geschichten zu erfinden.“
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