Nach P3 in der Quali hatte George Russell sicher nicht erwartet, in Imola „nur“ als Siebter ins Ziel zu kommen.
Der Mercedes-AMG Petronas F1 Team Leader will aber nichts von einem unglücklichen Rennverlauf wissen: „Wir waren definitiv nicht vom Pech verfolgt – wir waren einfach grottenlangsam.“
Russell funkte wiederholt, dass er das Gefühl habe, etwas sei an seinem Wagen beschädigt, doch das Team winkte ab. Der Brite will sich aber davon nicht abbringen lassen.
„Ich habe auf den Runden zur Startaufstellung bereits Probleme gemeldet. Ich dachte, da ist etwas kaputt. Dieses Gefühl hielt dann über 60 Runden an. Wir hatten überhaupt keine Pace.“
Grund für die klare Niederlage ist laut Russell der Umstand, dass sein Dienstwagen zu Abhängung von den Äußeren Bedingungen ist.
„Es ist ein klarer Trend: Wenn es heiß ist, sind wir langsam. Wenn es kalt ist, sind wir schnell. Das war letztes Jahr so, und das ist dieses Jahr wieder so.“
„Und es ist leider auch nicht das erste Rennen in dieser Saison, in dem wir langsamer waren als Ferrari – und teilweise sogar langsamer als Williams. Auch wenn wir bisher meist noch irgendwie ein Ergebnis retten konnten. Heute hatten wir Glück, dass wir überhaupt Siebter geworden sind.“
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