Russell happy, dass er Miami hinter sich hat

George Russell hatte in Miami mit Schwierigkeiten zu kämpfen und konnte gegen Teamkollge Kimi Antonelli nicht mithalten.

Im Gespräch mit den Medien zeigte sich Russell erleichtert, dass er den „Parkplatz-Kurs“ in Florida hinter sich hat.

„Ich bin wirklich froh, dass es vorbei ist und kann es kaum erwarten, wieder auf traditionelleren Strecken zu fahren. Es war eindeutig ein ungewöhnliches Wochenende für mich,“ so der Mercedes-AMG Petronas F1 Team Star.

„Ich habe Probleme auf diesen Strecken mit geringem Grip, also hier in Miami, in Zandvoort und in Brasilien. Letztes Jahr war es genauso: Von 24 Strecken gab es drei Ausreißer.“

Der Brite fühlt sich auf Old School Tracks viel wohler: „Ich fahre eher flüssig und präzise, das war schon immer mein Stil. Auf diesen Strecken muss man sich mit einem Auto abfinden, das durchrutscht. Es ist sehr heiß, der Reifendruck ist hoch, der Grip gering, und es ist kein angenehmes Gefühl.“

„In den ersten Runden habe ich gekämpft, aber dann, mit den harten Reifen, hat nichts mehr funktioniert.“

Trotz der Herausforderungen blickt Russell optimistisch auf den bisherigen Saisonverlauf zurück.

„Ich kann erhobenen Hauptes zurückblicken, denn in Australien war ich der Schnellste, holte die Pole-Position und gewann. In China hatte ich das richtige Tempo und gewann den Sprint, hatte aber Probleme im Qualifying. Selbst in Japan hätte ich gewinnen können, wenn nicht das Safety-Car unglücklicherweise auf die Strecke gekommen wäre,“ so sein Resümee.

Mercedes plant in Montreal Updates für den W17, um die Leistung zu steigern und den Abstand zur Konkurrenz zu verringern.

Russells bisherige Erfolge in Kanada, darunter ein Sieg 2025 und ein Podiumsplatz 2024, lassen ihn an eine erneut starke Leistung glauben.

„An Montreal habe ich sehr gute Erinnerungen. Die Strecke liegt mir und war in der Vergangenheit sehr gut zu mir. Ich denke also, dass es dort wieder deutlich besser laufen wird.“

 

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