Kimi Antonelli äußerte seine Unzufriedenheit über die wiederkehrenden Startschwierigkeiten von Mercedes und bezeichnete diese als „inakzeptabel“.
Obwohl er die Grands Prix von China, Japan und Miami gewinnen konnte, verlor der Italiener beim Start regelmäßig Positionen.
„Ehrlich gesagt war das Rennen in Miami nicht ganz so schlimm. Ich habe zwei Plätze verloren, im Sprint aber sogar sechs, also war es etwas besser. Aber es ist nicht akzeptabel, vor allem an einem Wochenende wie diesem, wo die Abstände so gering sind. Ein schlechter Start kann das Rennen komplett verändern,“ stellte der WM-Führende klar.
Antonelli betonte, dass Mercedes das Problem angehen müsse, insbesondere angesichts des zunehmenden Wettbewerbs.
„Wir müssen das gemeinsam mit dem Team genauer unter die Lupe nehmen, denn im Sprint lief es vom Ablauf her gut, aber der Grip, den wir erwartet hatten, war einfach nicht da.“
Der Teenager räumte ein, dass er sich selbst auch noch verbessern müsse und gab zu, dass er beim Auskuppeln noch nicht konstant genug sei, was sein Selbstvertrauen beeinträchtige.
„Vor allem ich bin noch etwas unbeständig, besonders beim Auskuppeln. Mir fehlt noch das nötige Selbstvertrauen, um dabei konstant zu sein. Ich bin noch etwas unsicher, daher ist das ein wichtiger Punkt, an dem ich arbeiten muss.“
Trotz der Frustrationen behielt Antonelli während des Rennens die Ruhe und konzentrierte sich auf seine Leistung statt auf Rückschläge.
„Aber im GP habe ich es besser hinbekommen als im Sprint, wo ich sehr frustriert war. Im Rennen bin ich einfach etwas gelassener geblieben, habe mich besser geschlagen und konnte mich auf das Rennen konzentrieren.“
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