George Russell äußerte sich zu den Erwartungen an die Mercedes-Antriebseinheit nach dem F1 Shakedown in Barcelona. Er relativierte aber auch die Favoritenrolle.
„Die Erwartungen an unsere Antriebseinheit sind hoch, aber wir sollten Red Bull und Ferrari nicht unterschätzen. Aston Martin? Es ist kein Rennen für diejenigen, die das schönste Auto bauen,“ so der Brite.
Allerdings warnt Russell, der bereits von den Buchmachern als Titelfavorit gehandelt wird, vor verfrühtem übertriebenem Optimismus.
„Ehrlich gesagt ändert sich für mich nichts. Wie ich schon seit Längerem sage, fühle ich mich bereit, um den Titel zu kämpfen, und diese Stimmen ändern nichts an meiner Herangehensweise.“
„Wir arbeiten alle hart daran, das neue Reglement optimal zu nutzen, und ich freue mich auf die Herausforderung, denn es ist wirklich eine große Herausforderung, sich an diese Autos anzupassen. Energiemanagement, Batterien, Turbo, Überholmodi – es gibt viel zu lernen. Ich hoffe, dass ich das nutzen kann. Ich bin zuversichtlich, was mich und mein Team angeht.“
Der WM-Vierte der Saison 2025 erwartet aber einen engen Fight mehrerer Marken. „Viele erwarten einen Kampf zwischen Mercedes und McLaren, da die Erwartungen an den Mercedes-Motor hoch sind. Doch auch die anderen Fahrer haben gute Arbeit geleistet.“
„Red Bull hatte schon immer ein außergewöhnliches Auto, selbst in den Jahren der Mercedes-Dominanz. Es war der Motor, der sie enttäuschte, nicht das Auto. Und natürlich wissen wir, wie stark Max ist, daher denke ich, dass er definitiv im Rennen mitmischen wird.“
„Die Ferrari-Antriebseinheit wirkt zuverlässig. Sie haben viele Runden gedreht und waren bei den Tests nicht weit hinter uns. Auch Haas hat mit dem Ferrari-Motor viele Runden absolviert. Es könnte also ein spannender Kampf werden, aber wir sind mit unseren bisherigen Ergebnissen zufrieden.“
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