Schon bei McLaren zeichneten sich die Schwierigkeiten von Daniel Ricciardo ab. Der „Aussie“ musste das Team verlassen und fährt nun, nach einem Jahr Pause, für die Racing Bulls. Auch hier ergeht es ihm nicht viel besser.
„Ich will mit den Racing Bulls so gute Leistungen zeigen, dass ich mich für 2025 bei Red Bull aufdränge.“, verkündete Ricciardo knapp vor Saisonbeginn. Doch davon kann der „Honey Badger“ Stand heute nur träumen. Er steht nach den ersten drei Rennen noch immer ohne Punkte da, während sein Teamkollege Yuki Tsunoda in Melbourne P7 einfuhr.
Ricciardo gibt im Fahrerlager von Suzuka zu: „Mir fehlt der Grip an der Hinterachse. Ich hatte Mühe in den Highspeed-Passagen von Saudi-Arabien und Australien. Was wir nun machen ist, dass wir versuchen, die Abstimmung so zu verändern, dass ich mehr Vertrauen ins Auto bekomme. In langsamen und mittelschnellen Kurven bin ich mindestens so gut wie Yuki.“
Fans und auch Formel-1-Experten erinnern die Leistungen des Australiers an seine Zeit bei McLaren, wo CEO Zak Brown den Vertrag des Piloten vorzeitig auflöste. „Was im ersten Teil dieser Saison passiert, hat nichts mit meiner Zeit bei McLaren zu tun.“, stellt Ricciardo klar. „Ich muss noch intensiver mit meinen Jungs arbeiten, um den Wagen so hinzubekommen, dass ich mich ideal entfalten kann. Was von außen kommt, blende ich aus“
„Am meisten Druck mache ich mir selbst. Aber ich sehe anhand der Daten, dass es sich nur um Kleinigkeiten handelt. Ich muss nichts grundlegend anders machen. Ich weiß, dass der Moment kommt, an dem es Klick macht, und dann stimmt meine Leistung.“, ist sich der achtfache GP-Sieger sicher.
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