Bereits im ersten Saisonrennen in Australien konnte Daniel Ricciardo seinen Teamkollegen und Vierfachen Champion Sebastian Vettel in Schach halten. Am vergangenen Sonntag in Bahrain zeigte der Australier eindrucksvoll was in ihm steckt und ließ den Deutschen erneut hinter sich.
Was Mark Webber, Ex-Teamkolleg von Sebastian Vettel in den letzten fünf Jahren nicht geschafft hat, nämlich den Heppenheimer die Stirn bieten und gegen ihn anzukämpfen, konnte Daniel Ricciardo bereits in der ersten drei Rennen eindrucksvoll zeigen. Wäre da nicht die Disqualifikation in Australien und der „Unsafe-Release“ in Malaysia gewesen, dann wäre Ricciardo in der Weltmeisterschaft klar vor Teamkollege Vettel. Im Qualifiying-Duell liegt der junge Australier bereits mit 2:1 in front. Ist der Neuzugang also besser als Mark Webber? „Es wäre unfair Mark gegenüber, das nach drei Rennen zu behaupten“, spricht Sebastian Vettel über seinen Ex-Teamkollegen.
„Gehört zu den Top-Fahrern“
„Vom ersten Freien Training in Australien an war er sofort da, er fährt sehr gut, er genießt es, er hat immer ein Lächeln auf den Lippen, und er hat gezeigt, dass er zu den Besten gehört“, spricht Red Bull Teamchef Christian Horner über seinen neuen Schützling Daniel Ricciardo. Er konnte mit dem vierten Platz in Bahrain seine ersten Punkte für Red Bull Racing sammeln und den Teamkollegen hinter sich lassen. Vor der Saison waren viele skeptisch, ob Ricciardo Weltmeister Sebastian Vettel die Stirn bieten kann, aber bisher wehrt sich der Mann aus Perth erfolgreich gegen den Heppenheimer.
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