Das Auslaufen des Vetorechts von Renault am 7. September ebnet den Weg für eine mögliche Rückkehr von Christian Horner in die Formel 1.
Zuvor hatte dieses Veto den Verkauf des 24-prozentigen Anteils von Otro Capital an Alpine blockiert – ein Anteil, der 2023 für 200 Millionen US-Dollar erworben worden war.
Horner, der 2025 nach einer erfolgreichen, 20-jährigen Karriere bei Red Bull entlassen wurde, ist Berichten zufolge an einer Rolle bei Alpine interessiert, die auch eine Kapitalbeteiligung umfasst.
Dies entspricht seinem Wunsch nach einer Position, die jener von Toto Wolff bei Mercedes ähnelt, wo Wolff 28 % der Anteile hält.
Der Unternehmenswert von Alpine ist auf 3,2 Milliarden US-Dollar gestiegen, was für Horner eine lukrative Gelegenheit darstellt.
Obwohl Renault auch nach dem 8. September noch bis zu drei Angebote per Veto ablehnen kann, wird erwartet, dass ernsthafte Interessenten diese Hürden erfolgreich meistern werden.
Angesichts von Spekulationen über die Zukunft von Fred Vasseur wurde Horner auch mit Ferrari in Verbindung gebracht. Da Ferrari jedoch nicht die von Horner angestrebte Kapitalbeteiligung bieten kann, gilt ein solcher Wechsel als unwahrscheinlich; somit bleibt Alpine die vielversprechendste Option für seine Rückkehr.
Die veränderte Ausgangslage nach Wegfall des Vetos macht Alpine zu einem strategischen Einstiegspunkt für Horner, der sich in der Formel 1 mit einer bedeutenden Rolle neu etablieren möchte, die über die bloßen Aufgaben eines Teamchefs hinausgeht.
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